STATEMENT

Patrick Brandt eignet sich in seiner Arbeit Tageszeitungen aus der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts an, er nutzt einen Zeitraum, der den Höhepunkt dieses Mediums darstellt und in dem eine rasante Entwicklung zu gegenwärtigen Leitmedien beginnt. Es entstehen extendierte Collagen zwischen zweidimensionaler Bildfläche und objekthafter Räumlichkeit. Das Bildmaterial mit einer heute obsoleten Ästhetik wird aus dem ursprünglichen Informationskontext gelöst, eine Überlagerung von neutralisierten Fragmenten lässt eine Ambiguität entstehen. Ein Modifizieren des ephemeren Materials in der Gegenwart bringen den Rezipienten in einen neuen definierten-undefinierten Raum, Verflechtungen von Vergangenheit Gegenwart und Zukunft entstehen mit einem poetischen Charakter.


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In his work, Patrick Brandt uses dailies from the first half of the twentieth century. This period represents the climax of the medium in which a rapid development towards current mass media had begun. From it, extended collages between two-dimensional image surfaces and object-like spatiality emerge. The visual material with an obsolete aesthetics is released from the original information context, the superposition of neutralized fragments creates an ambiguity. A modification of the ephemeral material in the present brings the recipient into a new defined-undefined space. The interweaving of the past, present, and future arise with a poetic character.